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Die Lehrkräfte werden zum Spielleiter geschult und können das Planspiel selbstständig im Block oder unterrichtsbegleitend einsetzen. Die realbusiness -Software besteht aus einer Spielleiter- und einer Spieleranwendung. Zwei Varianten der Durchführung garantieren räumliche und zeitliche Flexibilität: - Die Schüler spielen in Papierform.
Hierfür benötigt der Spielleiter lediglich einen PC sowie einen Drucker. Die Entscheidungen der Schüler werden auf einem Entscheidungsformular festgehalten und beim Spielleiter abgegeben, der diese in die Spielleiteranwendung eingibt. Anschließend werden die Unternehmensberichte als pdf-Datei erzeugt, ausgedruckt und den Schülern ausgehändigt. - Die Teilnehmer spielen mit einer Spielersoftware an eigenen PCs – in der Schule oder zu Hause.
Bei dieser Variante werden die Entscheidungen selbstständig von den Schülern in die Spieleranwendung eingegeben und z.B. auf einem Laufwerk abgelegt oder per USB-Stick dem Spielleiter übergeben. Sobald alle Entscheidungen abgegeben wurden, erzeugt der Spielleiter die Unternehmensberichte als pdf-Datei. Die Berichte werden entweder ausgedruckt ausgehändigt oder auf einem Laufwerk bzw. USB-Stick für die Schüler hinterlegt, alternativ per E-Mail verschickt.
Die Lehrkraft findet zunächst einen geeigneten Einstieg in die Thematik und die Teilnehmer erarbeiten sich mit Hilfe der Materialien das notwendige Grundlagenwissen. Hauptaufgaben des Spielleiters sind die Auswertung der Ergebnisse mit der Spielleiteranwendung sowie die Beratung der Schülergruppen bei der Wirtschaftsplanung für die Unternehmen. Darüber hinaus kann er die Unternehmensberichte erläutern und auf richtige und falsche Entscheidungen in der Vergangenheit sowie auf Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen. Den Schülern steht eine kurz gehaltene Spielstartinfo zum schnellen Einstieg in realbusiness sowie ein Spielerhandbuch zur Verfügung. Für die Lehrkraft gibt es zudem ein Spielleiterhandbuch zur Vorbereitung und Durchführung inkl. Checklisten und Praxistipps. Hier geht es zu den PDF Dokumenten
Von Mai bis Juli 2008 wurde das Planspiel in einer Pilotphase von ausgewählten Real- und Wirtschaftsschulen erfolgreich getestet. Rückmeldungen ergaben, dass die Durchführung von vier Spielrunden ca. drei Doppelstunden in Anspruch nimmt. Das Planspiel eignet sich hervorragend für Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Banken. Die Fachkompetenz der Mitarbeiter könnte bspw. in die Fächer BwR und Wirtschaft und Recht, sowie in die Berufsorientierung und -findung integriert werden. Konkrete Einblicke in ökonomische Grundlagen und Fragen des Finanzwesens oder die private Altersvorsorge sowie die Interaktion von Zentralbank und Geschäftsbank sind nur einige Beispiele einer themengeleiteten Zusammenarbeit. Denkbar wäre auch die Durchführung des Planspiels in einem Unternehmen. Im Fachprofil des Lehrplans für die sechsstufige Realschule im Fach Wirtschaft und Recht wird die spezielle Rolle der Praxisbegegnungen hervorgehoben.
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